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Einladung zum sozialog am 11.05.2016 in Kiel:

Resozialisierung neu denken

Verbrecher  werden bestraft - das weiß jedes Kind. Aber warum? Viele glauben daran, dass die angedrohte Strafe abschreckende Wirkung hat,  andere betonen, dass  die Straftäter durch den Entzug der Freiheit geläutert werden sollen, um so weitere Straftaten zu verhindern. Nun lässt sich nachweisen, dass Abschreckung  keine Straftaten verhindert und dass  die „totale Institution“  Gefängnis mit ihrer unvermeidbaren Subkultur weitere Straftaten  nicht nachhaltig reduziert.

Es sind vor allem  die Maßnahmen nach einer Haft, die in größerem Umfang  die Rückfallquoten senken – also die Täter resozialisieren und die  potentiellen Opfer schützen. Was muss getan werden, um Strafgefangene in ein Leben ohne Rückfall zu entlassen, um das Gesamtsystem der ambulanten und stationären Resozialisierung nachhaltig zu verbessern?

„Der  geschlossene Vollzug ist nur für Schwerkriminelle oder gefährliche Straftäter wirklich notwendig. Die Gefängnisse sind trotz aller Reformen für die meisten Straftäter nach wie vor »Schulen des Verbrechens«, sie machen Menschen nicht besser, die schädlichen Folgen der Subkultur überwiegen“, so der Jurist und Resozialisierungsexperte Prof. Bernd Maelicke.

Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein führt zu diesem Thema am Mittwoch, dem 11. Mai 2016, einen sozialog (Sozialpolitik im Dialog) durch. Ab 18 Uhr wird Bernd Maelicke seine Thesen zum Strafvollzug und einer Verbesserung der Resozialisierung in der Geschäftsstelle des PARITÄTISCHEN, Zum Brook 4 in Kiel, vorstellen.

Eingangs wird der ehemalige Justizminister des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Klaus Klingner, den Reformbedarf  in diesem Bundesland  schildern und auf die „2 Schlüssel“ (Behandlungsvollzug und Eingliederungshilfen) der Resozialisierung  eingehen. Er tritt als ehemaliger Richter,  Landtagsabgeordneter und Minister für einen „rationalen Strafvollzug“ ein.

Der Eintritt ist frei. Die Räume sind barrierefrei zu erreichen.

Zu den Referenten

Prof. Dr. Bernd Maelicke war 15 Jahre Abteilungsleiter  im schleswig-holsteinischen Justizministerium. In seinem Buch „Das Knast-Dilemma – Wegsperren oder resozialisieren?“  zieht er eine Zwischenbilanz der Reformbestrebungen des Strafvollzugs in den letzten 50 Jahren. Zentral ist dabei die Erkenntnis, dass nicht der Knast die Menschen von Straftaten abhält, sondern nur  eine  engmaschige und gut verzahnte Hilfe. „Die Aufgabe der Resozialisierung kann nur durch eine interdisziplinäre Komplexleistung erfüllt werden“.

Dr. Klaus Klingner, Justizminister in Schleswig-Holstein von 1988 bis 1996.

Mitveranstalter ist das Deutsche Institut für Sozialwirtschaft (DISW). Der Leiter, Prof. Dr. Andreas Langer, wird begrüßen. Günter Ernst-Basten, Geschäftsführender Vorstand  „Der Paritätische Landesverband Schleswig-Holstein“,  moderiert die Veranstaltung.

 

 

Wir gratulieren unserem Gründungsdirektor Bernd Maelicke zum 75sten und wünschen ihm weiterhin viel Schaffenskraft und Lebensfreude!

Im Namen des Vorstandes und allen Mitarbeitern und Mitstreitern

Georg Horcher und Andreas Langer

 

 

Veranstaltungen und Lesungen Bernd Maelicke: "Das Knast-Dilemma. Wegsperren oder resozialisieren? Eine Streitschrift"

Seit April 2015 ist das neue Buch von Bernd Maelicke "Das Knast-Dilemma, Wegsperren oder resozialisieren? Eine Streitschrift" im Handel. Anhand von Fallbeispielen, erfolgreichen Projekten, persönlichen Erfahrungen, empirischen Zahlen und Fakten legt der Autor dar, warum und wie das Gesamtsystem der ambulanten und stationären Resozialisierung verbessert werden muss. Er plädiert dafür, z.B. durch einen Ausbau der Bewährungshilfe Strafentlassene dabei zu unterstützen, sich nachhaltig in die Gesellschaft einzugliedern. Nur so kann es gelingen, weitere Delikte insbesondere junger Straftäter zu verhindern und potentielle Opfer zu schützen.

Bundesweit finden Lesungen und Veranstaltungen mit Bernd Maelicke statt. Dazu möchten wir Sie auf die Terminübersicht hinweisen:

Termine der Lesungen und Veranstaltungen "Knast-Dilemma"

Veranstaltungshinweis 11.05.2016, Kiel

Thesen zum Buch

Weitere Informationen: Kurzinformationen zum Buch

Neuer Weiterbildungskurs: Kommunikationstraining für Führungskräfte

Die Seminarreihe "Innovation und Wandel im Unternehmen - intern und extern erfolgreich kommunizieren" startet im Mai 2016 unter der fachlichen Leitung von Dr. Vera Birtsch in Kooperation mit Lembke Seminare und Beratungen, Hamburg. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Die Seminarreihe richtet sich an die Zielgruppe der Geschäftsführer/innen und Führungskräfte von Einrichtungen der Seniorenwirtschaft, Pflege und Sozialwirtschaft. Adressaten sind aber auch langjährig erfahrene Fachkräfte, die kurz vor der Übernahme einer Führungsaufgabe stehen bzw. sich um eine solche Position bewerben wollen.

In 8 Modulen orientiert sich das Kommunikations- und Interaktionstraining für Führungskräfte eng an den aktuellen Fragen der Teilnehmer-Institutionen. Das sind z. B. die Übernahme oder Neugründung ambulanter Einrichtungen, eine Umorganisation im Zusammenhang mit neuer Standortplanung, Konsolidierung in Reaktion auf veränderte Finanzierungsmodalitäten oder die Einführung von Controlling-Systemen.

Weitere Informationen:

Ausschreibung Kommunikationstraining

Informationsflyer Kommunikationstraining

Anmeldung und Übersicht: www.lembke-seminare.de

8. Weiterbildungskurs "Betriebswirt der Seniorenwirtschaft“ 

Das DISW, Lembke Seminare und Beratungen GmbH, Hamburg und der Bundesverband privater Anbieter (bpa) legt den seit 2008 erfolgreich realisierten Weiterbildungskurse zum/zur „Betriebswirt/in der Seniorenwirtschaft“ ab September 2015 zum achten mal neu auf. Seminarort ist Hamburg.

Die Weiterbildung richtet sich an aktuelle und potenzielle Führungskräfte von stationären Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten und weiteren Anbietern von Dienst  leistungen für Senioren. Vermittelt werden Inhalte und Methoden eines professionellen Pflege- und Sozialmanagements für Einrichtungen und Unternehmen der Seniorenwirtschaft, die in 10 Modulen mit aktuellen Inhalten und Methoden der Erwachsenenbildung integriert und prozessorientiert trainiert werden.

Neu ist, dass der Betriebswirt der Seniorenwirtschaft auch teilweise belegbar ist. Dadurch wird eine Weiterbildung nach Kompetenzschwerpunkten, bestehend aus 4 Modulen, ermöglicht. Näheres dazu entnehmen Sie der verlinkten Ausschreibung und dem Flyer.

Anfragen an: 

Margit Kinast / Koordination 
Lembke Seminare und Beratungen GmbH
Holstenwall 12, 20355 Hamburg 

Tel.: 040 / 611618-0
margit.kinast@lembke-seminare.de 
www.lembke-seminare.de 

Weitere Informationen zum 8. Kurs Betriebswirt der Seniorenwirtschaft:

Ausschreibung BSW 8

Informationsflyer BSW 8

Neue Inhouse-Qualifizierung Sozialmanagement - Zukunft erfolgreich gestalten

Das DISW bietet in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen CONTEXT eine neue Inhouse-Qualifizierung Sozialanagement an.

Die erfolgreiche Gestaltung der betrieblichen Zukunft von Sozialunternehmen ist das Ziel dieser Qualifizierung. Sie verbindet Aspekte, die in herkömmlichen Fortbildungen isoliert nebeneinander stehen. Beratung wird mit Qualifikation sowie mit Training kombiniert. Dadurch erhält das Sozialunternehmen passgenaue Unterstützung für seinen aktuellen Handlungsbedarf. Zu diesem Zweck wird die Qualifizierung als Inhouse-Veranstaltung durchgeführt. Fortbildungsinhalte werden nachhaltig in den Geschäftsalltag implementiert.

Anragen richten Sie bitte an:

Prof. Dr. Andreas Langer, DISW, langer@institut-sozialwirtschaft.de

Weitere Informationen: Inhouse-Qualifizierung Sozialmanagement - Zukunft erfolgreich gestalten

www.institut-sozialwirtschaft.de

www.context-prozessberatung.de

Rückblick: Inhouse-Qualifizierung bei der BRÜCKE in Lübeck und Ostholstein

Der Paritätische Gesamtverband konnte im Rahmen des EU Programms „rückenwind – Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds Qualifizierungen zur Stärkung der Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft  durchführen. Das Angebot diente dem Ziel, den besonderen Bedarfen unserer Mitgliedsorganisationen Rechnung zu tragen. Dies sollte durch individuell auf die Organisation zugeschnittene Beratungs- und Unterstützungsleistungen erfolgen.
DIE BRÜCKE in Lübeck und Ostholstein haben im Rahmen des Programms "rückenwind"an einer vom Deutschen Institut für Sozialwirtschaft (DISW) konzipierten und durchgeführten einjährigen Fortbildung teilgenommen . Vom Frühjahr 2013 bis Frühjahr 2014 wurden in sieben das Thema „Sozialwirtschaft für Führungskräfte“ bearbeitet. Mehr als 20 Führungskräfte des gemeinnützigen Unternehmens, das in Lübeck ca. 350 Mitarbeiter beschäftigt, haben an dieser Fortbildung teilgenommen.

Weitere Informationen: Kurzbericht Inhouse-Qualifizierung Sozialmanagement BRÜCKE und DISW

Übergabe der DISW-Leitung an Prof. Dr. Andreas Langer

Am 18. Oktober 2014 wurde der DISW-Gründungsdirektor Prof. Dr. Bernd Maelicke im Kreise von Freunden, Kollegen und Vertrauten des DISW gebührend verabschiedet und ihm für seine Aufbauarbeit gedankt. Gleichzeitig wurde nun offiziell der 'Staffelstab' übergeben. Prof. Dr. Andreas Langer leitet als neuer Direktor das Institut.

Auf der Mitgliederversammlung am selben Tage wurde der DISW-Vorstand in Teilen neu gewählt, so dass die Leitungsgruppe wieder komplett ist. Dem DISW-Vorstand gehören an: Georg Horcher (1. Vorsitzender), Prof. Dr. Peter Zängl, Prof. Dr. Andreas Langer, Wolfgang Gottschalk und Prof. Dr. Simon Güntner. Prof. Dr. Bernd Maelicke wurde von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied ernannt.

Anfragen bitte weiterhin an: info@institut-sozialwirtschaft.de

Aktuelle Pressemitteilung: Übergabe der DISW-Leitung

Case Management:  Neue Herausforderungen an Personal- und Organisationsentwicklung

Vortrag von Prof. Dr. Bernd Maelicke, Leuphana Universität Lüneburg, am 19. September 2014 bei der 13. Freiburger Fachtagung Case Management an der Evangelischen Hochschule Freiburg in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Managemen.

Downloads:

Schaubilder zum Vortrag

Prof. Dr. Andreas Langer - Keynote auf dem Internationaler INAS-Fachkongress vom 12.-14. Februar 2014 in Olten/CH

In Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsgemeinschaft Sozialmanagement/Sozialwirtschaft veranstaltet das Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement, Hochschule für Soziale Arbeit Fachhochschule Nordwestschweiz den nächsten Internationalen INAS-Fachkongress zum Thema: Versorgung gestalten: Innovation – Kooperation – Vernetzung – Konkurrenz. Der Fachkongress findet vom 12. bis 14. Februar 2014 in Olten, Schweiz, statt.

Download Abstract der Keynote "Innovative Soziale Dienstleistungen in Europa"

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.inas-ev.eu

Resozialisierung neu denken - Agenda 2020 für den deutschen Strafvollzug

Hier steht Ihnen der Vortrag von Prof. Dr. Bernd Maelicke vom 2.12.2014 auf der Fachtagung Sicherheit in Nürnberg des Verbands für Sicherheitstechnik zum Download zur Verfügung

Vortrag vom 7. März 2015 beim 39. Strafverteidigertag in der JVA Lübeck

Erster Diskussionsentwurf eines Landes-Resozialisierungsgesetzes vorgelegt

In einer von Bernd Maelicke zu verantwortenden Fassung haben die 4 Professoren Heinz Cornel, Frieder Dünkel, Bernd Maelicke und Bernd-Ruedeger Sonnen einen Ersten Diskussionsentwurf zu einem Landes-Resozialisierungsgesetz vorgelegt.

Neben den Landes-Strafvollzugsgesetzen der Länder soll durch diesen Entwurf angeregt werden, auch den Bereich der ambulanten Resozialisierung in ähnlicher Weise rechtlich, fachlich, organisatorisch, personell und finanziell zu strukturieren und damit  die Resozialisierung von straffälligen Menschen wirkungsvoller zu gestalten - auch im Interesse der Opfer und der Angehörigen der Straftäter.

Nähere Infos: Diskussionsentwurf Landes-Resozialisierungsgesetz

Aktuelle DISW-Projekte

Gutes Leben mit Demenz auf Sylt - Expertise und Handlungskonzept (Fabian Frei, Prof. Dr. Andreas Langer, Prof. Mary Schmoecker)

Wissenschaftliche Evaluation eines Angebots für Kinder mit Behinderung und ihre Familien (Prof. Dr. Andreas Langer, Fabian Frei)

Wissenschaftliche Evaluation des Pilotprojekts der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW „Schritt für Schritt“ (Prof. Dr. Andreas Langer)

Inhouse-Qualifizierung "Grundlagen des Sozialmanagements" (Prof. Dr. Peter Zängl, Prof. Dr. Bernd Maelicke, Fabian Frei)

Weiterbildung „Betriebswirt der Seniorenwirtschaft" (Elke-Maria Reinhard, Prof. Dr. Andreas Langer). Weitere Informationen.

Entwicklung einer Studie "Lebensqualität von Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein" (Fabian Frei, Prof. Dr. Peter Zängl)

Wissenschaftliche Begleitung des Landesseniorenrats Schleswig-Holstein (Fabian Frei)

Geschäftsstelle und Redaktion Landesportal www.seniorenpolitik-aktuell.de (Fabian Frei). Weitere Informationen.

Aktuelle Publikationen

Gestaltung der Freiwilligenarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe 

Vera Birtsch, Mitglied im Expertenteam des DISW

Vera Birtsch hat zusammen mit Sabine Behn und Gabriele Bindel-Kögel den Band ‚Freiwilligenarbeit gestalten‘ herausgegeben. Dabei steht die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihre Familien im Mittelpunkt. Es geht um erste Hilfen nach der Geburt, Lernhelfer in der Schulzeit bis hin zum ‚Mentoring‘  beim Übergang von der Schule in die Ausbildung. Den Engagierten bringen diese Tätigkeiten vielfach soziale Einbindung und Anerkennung, den Familien oft unersetzliche Hilfen, den professionell helfenden Fachkräften Entlastung und Bereicherung.

Das Buch gibt mit seiner lebendigen Mischung von Hintergrundwissen und praktischem Know-How vielfältige Antworten auf Fragen rund um das Freiwilligenmanagement. Dabei werden die Gestaltung der Zusammenarbeit, Anforderungen an Freiwillige, die Evaluation und Finanzierung der Freiwilligenarbeit von namhaften Expert/innen als auch in detaillierten Praxisberichten der Engagierten behandelt. Im Schlusskapitel haben die Herausgeberinnen Standards und Leitlinien für die Zusammenarbeit von Professionellen und Ehrenamtlichen zusammenfassend herausgearbeitet. Damit eignet sich der Band nicht nur als Arbeitshilfe für Leitungskräfte und Koordinator/innen der Freiwilligenarbeit, sondern auch für die Lehre, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Freiwilligenarbeit und des Freiwilligenmanagements.

Weitere Inforamtionen:

Vera Birtsch, Sabine Behn, Gabriele Bindel-Kögel (Hrsg.): Freiwilligenarbeit gestalten - Anregungen für die ehrenamtliche Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Ernst Reinhardt Verlag, München, Mai 2014.

Lehrbuch der Sozialwirtschaft

Ulli Arnold, Klaus Grunwald, Bernd Maelicke (Hrsg.).

Die vollständig aktualisierte und neu bearbeitete 4. Auflage vermittelt Grund- und Aufbauwissen zu den relevanten Themen der Sozialwirtschaft. Nomos Verlag, Baden-Baden.

Weitere Informationen: www.nomos-shop.de

Partizipation in der Eingliederungshilfe: das Persönliche Budget

Andreas Langer

Im Rahmen der neuen Fachpublikation „Partizipation in der sozialen Arbeit: Alibi oder Empowerment?" des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat Andreas Langer den Artikel "Partizipation in der Eingliederungshilfe: das Persönliche Budget" verfasst. 

Die Partizipation der „Adressatinnen und Adressaten“ an der Ausgestaltung sozialer Dienste und Leistungen gilt als selbstverständlich, steht aber oft im Widerspruch zu paternalistischen Ansätzen und Strukturen. In dieser Fachpublikation werden Potenziale, Hemmnisse und Wirkungen von Partizipation in verschiedenen Handlungsfeldern der sozialen Arbeit analysiert.

Weitere Informationen: www.verlag.deutscher-verein.de

Persönlich vor ambulant und stationär

Andreas Langer

Das Persönliche Budget (PB) stellt einen wichtigen Schritt zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts durch die Gestaltung passgenauer und individualisierter Leistungskontexte für Menschen mit Behinderung dar. Trotz des Rechtsanspruchs seit 2008 kommt das PB allerdings nur erschreckend langsam in Gang. Obwohl in Evaluationen und Studien bislang vor allem die Vorteile und Errungenschaften des PB hervorgehoben werden, werden massive Konstruktionsfehler der Behindertenhilfe im PB weitergeführt. Bei der Implementierung des Instrumentes PB kommen entscheidende Schwächen und Fehler zutage. Die Hinderungsgründe um ein PB zu initiieren, zur Bewilligung zu führen und zu begleiten werden mit den erhofften Zielen, Chancen sowie Erfolgsmeldungen in Diskussion gebracht. Das Persönliche Budget steht exemplarisch für einen sozialstaatlichen Wandel zur Eigenverantwortung der Bürger, ohne jedoch die Schwächsten angemessen bei dem Weg in die Selbstbestimmung zu unterstützen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Professionell managen

Andreas Langer

Im Rahmen eines sich verändernden Sozialstaates lässt sich ein doppelter Professionalisierungsprozess im Sozialmanagement feststellen: Einerseits deutet die Konjunktur und Nachfrage diverser Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Sozial-, NPO- und New-Public-Management auf eine akademisch-wissenschaftliche Professionalisierung hin. Andererseits differenziert sich Leitung und Führung (Management) in öffentlichen und freien Trägern durch spezialisiertes Wissen, Kompetenz, Verantwortung und Aufgaben. Vor dem Hintergrund der qualitativ empirischen Studie „Professionelles Sozialmanagement zwischen Akademisierung und diakonischer Identität“ werden diese beiden Pole zu Perspektiven der Professionalisierung im Bereich des Management von Nonprofit-Organisationen untersucht. Professionelles Management ist Ausdruck, Ergebnis und Gestaltung moderner Profession(alität) sowie Teil der Konstitution professioneller Expertensysteme und sozialer Dienstleistungsstrukturen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Lexikon der Sozialwirtschaft

Klaus Grunwald, Georg Horcher, Bernd Maelicke (Hrsg.)

Die Sozialwirtschaft bzw. das Sozialmanagement ist als wissenschaftliche Disziplin relativ jung und bedarf einer klaren, praxisorientierten sowie theoretisch fundierten Begrifflichkeit. Mit seinen über 600 Stichworten eröffnet das Lexikon einen interdisziplinären Zugang zur Sozialwirtschaft von A bis Z. Weit über die reine Begriffsbestimmung hinaus systematisiert das Nachschlagewerk die wichtigen Themen der Sozialwirtschaft.

Die vollständig überarbeitete Neuauflage zeichnet besonders aus:

  • die Aufnahme von aktuellen Konzepten, Trends und Entwicklungen,
  • ein ausdifferenziertes System von Verweisen der einzelnen Stichworte
  • sowie die Einordnung der einzelnen Begrifflichkeiten in die komplexen wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge.

Das Lexikon richtet sich an DozentInnen, StudentInnen genauso wie an Fach- und Führungskräfte der Sozialwirtschaft. Die über 130 AutorInnen sind nationale und internationale Experten in Theorie und Praxis der Sozialwirtschaft.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Innovation und Systementwicklung in der Frühförderung, Neue Fachlichkeit - Neue Finanzierung - Neue Allianzen

Bernd Maelicke, Rainer Fretschner, Nina Köhler, Fabian Frei

Der Band zur Frühförderung steht im Diskurs um Innovationen und Entwicklungen im System der Förderung behinderter oder von Behinderung bedrohter Kinder. Stärken und Schwächen der fachlichen, rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen werden in einer Kombination sozialwissenschaftlicher Methoden empirisch erhoben und kommentiert. Detaillierte Vorschläge und Empfehlungen der GutachterInnen zur kontinuierlichen Verbesserung richten sich an alle relevanten Akteure des Bundes, der Länder und der Kommunen. Der Band beinhaltet eine Einführung von Armins Sohns.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Praxisbuch zum Social-Impact-Modell

Beat Uebelhart und Peter Zängl (Hrsg.)

Das Social-Impact-Modell hat sich als Analyse-, Planungs-, Steuerungs- und Evaluationsinstrument im Bereich der Wohlfahrtsleistungen und sozialer Dienstleistungen zur Linderung oder Lösung sozialer und gesellschaftlicher Probleme schon nach kurzer Zeit durchgesetzt.

Das Praxisbuch zum Social-Impact-Modell stellt theoriegestützte Tools, Methoden und Instrumente zur Entwicklung, Planung, Steuerung und Kontrolle sozialer Hilfen bereit. Es schließt somit die Lücke zwischen Theorie und Praxis und widmet sich der Fragestellung: „Wie funktioniert das Social-Impact-Modell in der praktischen Anwendung?“ Die Herausgeber haben in zahlreichen Dienstleistungsmandaten, insbesondere im Rahmen von Organisationsberatungen, Projektmanagement und Evaluationsstudien, diese Methoden und Instrumente in der Praxis erprobt sowie in Lehre und Weiterbildung vermittelt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Management und Systementwicklung in der Sozialen Arbeit

Agnes Fritze, Bernd Maelicke, Beat Uebelhart (Hrsg.)

Die Diskussion rund um Sozialmanagement/Sozialwirtschaft wird in den drei deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz in Theorie und Praxis sehr unterschiedlich geführt. Neben den Organisationen des Dritten Sektors und den staatlichen Organisationen treten vermehrt For-Profit- und Low-Profit-Organisationen in den ‚Markt’ sozialer Dienstleistungen ein. Ein nur betriebsbezogenes Managementverständnis reicht nicht mehr aus; im neuen Welfare Mix geht es immer mehr um die Entwicklung von Lebensqualität in den unterschiedlichen Lebenswelten und Sozialräumen. 

Das Werk beschreibt einen Paradigmenwechsel mit multiperspektivischen, interdisziplinären und interprofessionellen Zugängen bei der Identifikation sozialer Probleme, der Lösungsfindung, der Umsetzung und der Evaluation von Dienstleistungen und Maßnahmen zur Vermeidung, Linderung oder Lösung sozialer Probleme; es skizziert dabei eine erweiterte Systemsicht für das Management sozialer Dienstleistungsorganisationen. Unter Einbezug und Würdigung der bisher getrennt verlaufenden Fachdiskussionen in der Schweiz, Österreich und Deutschland liefert dieser Band ein theoretisch fundiertes Analyse- und Steuerungsmodell, welches erlaubt, die Identifikation sozialer Probleme und deren Bearbeitung unter Einbezug unterschiedlicher Akteursinteressen und gesellschaftlicher Veränderungsprozesse wirkungsvoll zu gestalten. 

Dieses Buch richtet sich an Sozialmanagerinnen und Sozialmanager, an Politikerinnen und Politiker sowie an Sozialarbeitende und Fachleute anderer Disziplinen, die an der innovativen Lösung sozialer Probleme interessiert sind. Für Dozierende in der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Forschende gibt es Anregungen zur Weiterentwicklung bisheriger Lösungsansätze sowie der Professionalisierungsdebatte. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Nomos-Jahrbuch der Seniorenwirtschaft 2012

Rainer Fretschner, Josef Hilbert, Bernd Maelicke (Hrsg.)

Im Nomos Verlag ist das "Jahrbuch der Seniorenwirtschaft 2012" erschienen. Herausgeber sind Rainer Fretschner, Josef Hilbert, Bernd Maelicke. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Auswirkungen von gesellschafts- und sozialpolitischen Trends und Megatrends auf die Entwicklung von seniorengerechten Produkten und Dienstleistungen in der Seniorenwirtschaft - national und international. 

Weitere Informationen finden Sie hier.